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Die stationäre Nutzung vom Mobilfunknetz und die Schwierigkeit, das passende Abo zu finden

Obwohl unsere Redaktion genau 10 Minuten von Lugano entfernt ist und mitten im Herzen der tessiner „Silicon Valley“ liegt, ist hier Swisscom beim Festnetz-Internet Monopolist. Die UPC (nun Sunrise) hatte zwar  vor zwei Jahren seine Kabel ebenfalls hier überall gezogen, jedoch wurde die Leitung niemals aktiviert. TicinoCom ist hier ebenfalls nicht verfügbar.

Die Wahl für den Anwender? Entweder Swisscom oder gar kein Festnetz-Internet. Schön und gut, wenn die Bendbreite stimmen würde. Egal was für ein Abo man bei Swisscom abschliesst, das maximal Erreichbare bei uns in der Redaktion ist ein Throughput von 50/50 Mbit/s, die offensichtlich nun via G.Fast bereitgestellt werden (das ist unsere Annahme, die Swisscom teilt natürlich nicht mit, welche Technologie sie für die Datenübertragung einsetzen). Wie unsere Leser wissen, nutzen wir eine FRITZ!Box 7590, die jedoch „nur“ Supervectoring 35b unterstützt. Auf Cisco oder Sagemcom (G.Fast-kompatible Router) möchten wir aufgrund der geringeren Benutzerfreundlichkeit und der fehlenden Mesh-Funktionalität nicht umsteigen und wir haben uns vor geraumer Zeit gegen die Nutzung einer Swisscom InternetBox entschieden. Die Folge sind Kompromisse bei der Bandbreite: derzeit 44 Mbit/s im Download und 11 Mbit/s im Upload.

Unsere Bandbreite

Selbst schuld würde man meinen. Die Kaskadierung mit der Swisscom-InternetBox 2 wäre allerdings nicht nur wegen des zweifachen Energieverbrauchs ungeignet: das Swisscom-Gerät kann leider nicht richtig bridgen (wir haben es natürlich ausprobiert).

Mickrige Bandbreite: mögliche Lösung?

Langsam aber sicher wird uns diese Bandbreite zu eng. Auf der Suche nach Alternativen, kamen wir auf die Idee, das Festnetz-Internet durch die stationäre Nutzung des Mobilfunknetzes zu ersetzen. Man riet uns aber davon ab. Zu sehr hänge offenbar die Leistung an den Wetterbedingungen, bzw. an der Nutzung des mobilen Internets von allen Anwendern, da es ein „Shared Medium“ sei. Privat sind Aussetzer ggf. hinnehmbar, beruflich jedoch nicht.

Wie wäre es dann mit einer Kombi aus DSL- und LTE-Anschluss?  Die FRITZ!Box 6890 LTE ist ab FRITZ!OS 7 in der Lage, DSL- und 4G-Leitungen parallel zu nützen. Damit würden wir unsere Nominalbandbreite mindestens verdreifachen, was zwar kostspielig und uns nach wie vor kein Gigabit-Internet bescheren würde, jedoch schon ein Schritt in die richtige Richtung wäre.

Die Anbieter? Schwindend gering in Tessin

Wenn man auf die Liste der aktuell in der Schweiz verfügbaren Mobilfunkprovider zugreift, stellt man schnell fest, in Tessin ist die Lage bei Weitem nicht so rosig für Anwender, wie anderswo in unserem schönen Land. Die Auswahl der Anbieter, die hier tatsächlich ein eigenes Netz betreiben, ihr Angebot unabhängig vom Vorhandensein einem weiteren Abo bereitstellen oder selbst bei Wiederverkauf ein interessante Abo-Konditionen bieten, ist schwindend gering.

Auf der Suche nach dem passenden LTE-Angebot zur stationären Nutzung stiessen wir zudem auf Leistungseinschränkungen, die uns deutlich Wind von den Segeln nahmen.

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